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Autor Thema: Zinseszins  (Gelesen 135 mal)

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bz

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Zinseszins
« am: Januar 27, 2012, 23:13:21 »



Fides Germania

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Antw:Zinseszins
« Antwort #1 am: Januar 29, 2012, 20:54:07 »
Zinsen - moderne Sklaverei

    --- Lassen Sie Ihr Geld für sich arbeiten!" - so locken die Banken deine hart erarbeiteten Moneten in ihren Tempel. Wenn du zu denen gehörst, die Geld niemals arbeiten sahen, könnte dieser Text für dich interessant sein. Wenn du Geld schon mal hast arbeiten sehen: Uns würde ein Foto davon interessieren…
    Geld: Der heilige Mammon, dem wir alle hinterher rennen. Wir gehen "Geld verdienen" und nicht etwa "Urlaub verdienen" oder "Essen verdienen". Geld muss es schon sein. Aber unser Geld bringt ein "klitzekleines" Problem mit sich. Ein unscheinbares Problem, was immer größer wird, was aber oft übersehen wird: Der Zins.
    Jeder von uns kennt die Freude, die um sich greift, wenn man sich vorstellt, man sei Millionär. 1.000.000 Euro auf dem Konto und läppische 5% Zinsen (bei Millionären sind die Banken weit weniger geizig als beim Kleinsparer!): Also "verdient" man ohne einen Finger krumm zu machen 50.000 Euro im Jahr. Soviel kriegen die wenigsten Menschen mit harter Arbeit!
    Doch stellt sich die Frage: Woher kommen die Zinsen? Geld arbeitet nicht wirklich selbst, jemand borgt es sich und zahlt Zinsen. Die 50.000 die wir als Millionäre also kriegen würden, muss jemand anders bezahlen. Woher nimmt er diese Zinsen? Er kauft mit unserer Million Maschinen, bezahlt Leute und schlägt unsere Zinsen auf die Preise für die Produkte drauf, die er verkauft. Also: Nicht unser Geld erarbeitet mehr Geld, sondern die Menschen, die die Produkte kaufen bezahlen von ihrem Arbeitslohn unsere Zinsen. Obwohl sie also nicht einmal Schulden haben müssen, bezahlen sie die Zinsen der Millionäre. Und die Leute, die sich die Million geborgt haben, treten indirekt als Zinseintreiber auf.
    Ein Beispiel: Die Deutsche Telekom zahlt 7,5% Zinsen auf ihre 64 Mrd. Euro Schulden. Das berichtet der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR). Leider hören die MDR-Leute dann auf mit rechnen, also machen wir hier mal ihren Job.
    Die Telekom zahlt also ca. 4,8 Mrd. Euro Zinsen pro Jahr, wenn sie mit dem Schuldenabbau nicht hinterherkommt. Und in der aktuellen Situation fällt das der Telekom nicht so leicht. Die Telekom macht 40 Mrd. Euro Umsatz, das heißt, sie nimmt von ihren Kunden also 40 Mrd. Euro pro Jahr ein. Von diesem Umsatz muss sie die Zinsen bezahlen. 4,8 Mrd. Euro von 40 Mrd. Euro sind etwa 12%, was nichts anderes heißt, als dass jeder Telekom-Kunde 12% Zinsen auf den Betrag seiner Telekom-Rechnung bezahlt, obwohl er gar keine Schulden haben muss. Nun kann jeder mal seine Telefonrechnungen rauskramen und zusammenrechnen. Wenn jemand z.B. 100 Euro im Monat Telefonkosten hat, (bei Familien oder Internet-Nutzern kein Problem!) sind das im Jahr 1.200 Euro, 12% davon, also 144 Euro sind davon Zinsen. Um kein "Verlierer in diesem Zins-Spiel" zu sein, muss die Person also mindestens 144 Euro pro Jahr an Zinsen erhalten. Bei einem Zinssatz von 5% muss man dazu mindestens 2880 Euro angelegt haben, wer weniger hat, gehört also zu den Verlierern des Zinsspieles. Auf welcher Seite stehst du in diesem Spiel?
    Nun kommt das Problem dazu, dass die Telekom ja selbst auch wieder Produkte kauft, in denen Zinsen enthalten sind. Wenn die Telekom sich von einer Elektronik-Firma ihre Vermittlungsanlagen kauft, so sind auch darin Zinsen enthalten. Die tauchen aber nicht in der obigen Rechnung auf, kommen also noch hinzu. Und da auch diese Zulieferer wieder Zulieferer haben, kann sich das ganz schön zusammenläppern.
    Doch selbst dann sind wir noch nicht fertig! Denn auch der deutsche Staat zahlt Zinsen, inzwischen etwa 20 Prozent seiner sämtlichen Einnahmen! Einnahmen hat der Staat vor allem über Steuern. Und Steuern sind auch in der Rechnung der Telekom enthalten. Da ist die Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer), die in jeder Rechnung ausgewiesen ist, aber unsichtbar sind z.B. die Lohnsteuern, die die Angestellten der Telekom an den Staat entrichten müssen. Diese Lohnsteuern müssen ja aber auch von der Telekom erarbeitet werden, also sind sie ebenfalls in den Preisen versteckt. Und in allen diesen Steuern sind wieder rum ca. 20% Zinsen enthalten.
    Wenn du also Kunde bei der Telekom bist, zahlst du eine ganz ansehnliche Menge an Zinsen - auch wenn du gar keine Schulden hast. Und auf der Rechnung der Telekom steht leider nicht "Warnung: Diese Rechnung enthält so und so viel Prozent Zinsen".
    Nun könnte man meinen, die Telekom sein ein Ausnahmefall und vielleicht bist du ja auch gar kein Kunde der Deutschen Telekom. Doch leider ist die ganze deutsche Wirtschaft mit über 3 Billionen Euro verschuldet. Entsprechend werden die Zinsen für diese Schulden auf die Preise umgelegt. Wir alle zahlen die Schulden, die die Unternehmen haben und die Zinsen, die sie darauf zahlen müssen.
    Und wir alle sind Zins-Verlierer, so lange wir nicht mindestens eben so viele Zinsen auf unser Vermögen bei der Bank erhalten, wie wir auf diesem unsichtbaren Wege bezahlen.
    Wie viel Geld müssen wir also besitzen, um kein Zins-Verlierer zu sein? Dazu müssen wir erstmal wissen, wie viele Zinsen tatsächlich in den Preisen stecken. Helmut Creutz hat sich hierzu Gedanken gemacht und kommt auf einen durchschnittlichen Zinsanteil von 30%-40%. UNGLAUBLICH?
    Ein weiteres Beispiel soll zeigen, dass diese Zahlen durchaus real sind. Nehmen wir uns die Miete vor. Jemand kauft eine Wohnung um sie zu vermieten. Im Internet gibt es viele Immobilienbörsen, du kannst dir also bei Gelegenheit ein Bild machen, was Wohnungen so kosten. Wir rechnen hier einfach mal mit 150.000 Euro. Wenn jemand soviel Geld übrig hat, so hat er 2 Möglichkeiten: Entweder bringt er es zur Bank und kassiert Zinsen oder er kauft dafür etwas, was ihm Gewinn abwirft. Aber er wäre dumm, wenn das, was er kauft, nicht mindestens ebenso viel abwirft, wie die risikoarme Geldanlage auf der Bank. Wenn er also auf der Bank 5% Zinsen erhalten würde, so muss seine Investition ebenso mindestens 5% abwerfen - als Zinsersatz sozusagen.
    Wenn du also 150.000 Euro übrig hättest und dafür eine Wohnung zum Vermieten kaufen willst, so muss diese Miete für deine Investition mindestens 5% Zinsen abwerfen - sonst hast du das mit dem Kapitalismus noch nicht richtig verstanden. 5% auf 150.000 Euro sind 7.500 Euro - im Jahr versteht sich. Diese Geld kommt natürlich vom Mieter, der über die Miete diesen Zins bezahlt. Mieten werden meist monatlich bezahlt, also teilen wir die 7.500 Euro durch 12 Monate und kommen auf 625 Euro pro Monat. ZINSKOSTEN. Natürlich bekommt man für 150.000 Euro eine recht schicke und große Wohnung und die kostet bestimmt mehr als 625 Euro Miete, aber selbst wenn sie "nur" 800 Euro kostet, so entsprechen die 625 Euro einem Zinsanteil von fast 80%!
    Circa 80% unserer Miete, die die vielen Millionen Mieter nicht nur in Deutschland sondern weltweit zahlen, sind Zinsen. Und sie fließen denen zu, die eigentlich schon genug haben. Wer jetzt sagt "das ist doch unrealistisch, das kann man doch nicht so rechnen", der sei erneut gefragt: Würdest du dein Geld in eine Investition stecken, die weniger abwirft, als du auf der Bank bekommst?
    Das "klitzekleine Problem" genannt Zins, entwickelt sich also zu einem recht großen Problem, wenn man sich die Sache mal genauer anschaut. Es sorgt dafür, dass all jene indirekt über die Preise für Produkte oder Dienstleistungen (die Miete einer Wohnung ist in dem Fall eher eine Dienstleistung) mehr bezahlen, als sie bekommen, wenn sie nicht einige hunderttausend Euro zinsbringend angelegt haben - sei es auf der Bank oder als "Investition". Über 80% der Deutschen dürften somit Zinsverlierer sein.

« Letzte Änderung: Januar 29, 2012, 20:56:43 von Fides Germania »

Fides Germania

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Antw:Zinseszins
« Antwort #2 am: Januar 29, 2012, 20:57:03 »
    Hast du gedacht, die Geschichte ist damit zu Ende? Denk noch mal!
    Es ist also so, dass die meisten Menschen viel mehr Zinsen zahlen, als sie bekommen - auch wenn sie gar keine Schulden haben. Wie sagt man so schön: "Geld ist doch nie weg, es hat nur jemand anders". Wenn die einen zuviel zahlen, müssen die anderen zuviel kriegen. Wer kriegt also die ganzen Zinsen, die der Großteil der Bevölkerung zahlt? Natürlich der andere Teil der Bevölkerung, der kleinere. Die Leute, die schon genug haben. Denn nur WEIL sie genug haben kriegen sie eben mehr Zinsen als die, die nicht genug haben. Oder kurz zusammengefasst: Die Reichen werden reicher, die Armen werden ärmer. Dass wir alle ärmer werden sehen wir z.B. daran, dass der Staat die Ausgaben für die Bildung kürzt oder die Arbeitslosenhilfe oder die Gesundheitsvorsorge. Der Staat - das sind wir alle, denn es sind unsere Steuern. Und da der Staat inzwischen 20% seiner Einnahmen gleich wieder für Zinsen ausgibt (wohlgemerkt: Direkte Zinsen! Die indirekten, die er selbst über die Preise mitbezahlt von dem, was er von Firmen einkauft, sind da noch gar nicht mitgerechnet!) - also da der Staat so viel für Zinsen an die ausgibt, die schon genug haben, muss also weniger für die bleiben, die es gebrauchen könnten. Und die, die schon genug haben, investieren ihr neues Geld natürlich wieder. Sie bringen es zur Bank oder sie stecken es in die Wirtschaft - wo es aber, wie am Beispiel der Wohnung gezeigt, mindestens soviel abwerfen muss wie auf der Bank. Und das Geld, was sie dann als Zinsen kriegen, stecken sie wieder in die Wirtschaft oder bringen es zur Bank und so weiter und so fort. Sie werden also reicher und reicher und ihr Reichtum wächst exponentiell.
    Es gibt mehrere Arten von Wachstum. Das menschliche Gehirn meint meistens lineares Wachstum, wenn es von Wachstum redet und das sieht ungefähr so aus, dass man jedes mal die gleiche Summe dazubekommt, also z.B. jedes Jahr 50.000 Euro. Aber durch den Zinseszins, den man dadurch bekommt, dass man die erhaltenen Zinsen wieder investiert und somit Zinsen auf Zinsen erhält, wächst der Reichtum exponentiell. Wenn wir also Millionär wären, würden wir im ersten Jahr 5% auf eine Million, also 50.000 Euro erhalten, im Jahr darauf erhalten wir aber 5% auf 1.050.000 Euro, also 52.500 Euro. Im Dritten Jahr erhalten wir also 5% auf 1.102.500 Euro, also schon 55.125 Euro. Und so geht das weiter, wobei die Zinsen nicht konstant bleiben, sondern immer mehr werden. Und je mehr es werden, umso mehr werden sie. Exponentielles Wachstum eben. Es beschleunigt sich immer mehr, je weiter es fortgeschritten ist.
    Das bedeutet aber nichts weiter, als dass die Reichen immer schneller noch reicher werden - und wir auf der anderen Seite immer schneller noch mehr zahlen müssen.
    Geld wandert Dank Zins und Zinseszins also immer dahin, wo schon genug davon rum liegt. Und es wird immer stärker von denen genommen, die schon sehr wenig haben. Wundert es uns da noch, daß es auf der einen Seite trotz "Wirtschaftskrise" immer mehr Millionäre gibt und auf der anderen Seite die Sozialsysteme immer mehr leiden müssen?
    Die Wirtschaft fordert heute von uns, wir sollen länger arbeiten, weil da ja "diese Krise" ist. "Diese Krise" heißt aber nichts weiter, als dass wir "nur" genau so viel produzieren wie im letzten Jahr. Unsere Wirtschaft wächst nicht mehr, das bedeutet aber, dass wir alle zusammen eigentlich nicht weniger haben, sondern eben nur das gleiche. In Zahlen ausgedrückt: Die Deutschen produzieren Güter und Dienstleistungen im Wert von 24.000 Euro pro Kopf im Jahr. "Pro Kopf" heißt hier aber vom Säugling bis zum Rentner!


    Es entstehen 2 Fragen:
    1. Wie soll die Wirtschaft wachsen, wenn durch Lohnsenkungen (länger arbeiten bei gleichem Lohn ist nichts anderes als eine Lohnsenkung!) die Leute für ihren Lohn immer weniger kaufen können?
    2. Warum soll unsere Wirtschaft eigentlich noch wachsen, wo wir doch 24.000 Euro pro Kopf haben. Offenbar ist das Land doch reich genug, es wird durch Zins und Zinseszins nur falsch verteilt: Die Reichen kriegen noch mehr, die Armen immer weniger.

    Die ganzen Güter und Dienstleistungen, die die Menschen produzieren, werden zusammengerechnet und dann wird geteilt: Die Arbeiter kriegen den Lohn für ihre Arbeit, nennen wir das Arbeitseinkommen. Die Leute, die das Geld für die Investitionen zur Verfügung gestellt haben, kriegen den Lohn für ihr Kapital: Die Kapitaleinkommen. Belohnung für Geld ist aber nichts anderes als Zins. Ob man nun Wohnungen kauft oder Maschinen - das Geld muss mindestens soviel abwerfen wie es das durch Zinsen auf der Bank täte. Nun haben wir aber festgestellt, dass der Reichtum der Reichen exponentiell wächst. Also wachsen auch die Kapitaleinkommen exponentiell. In unserer "Wirtschaftskrise" produzieren wir aber nur genau so viel wie im Jahr davor. Also dürften wir das, was wir haben, nur wieder genauso aufteilen wie im Jahr davor: In Arbeitseinkommen und Kapitaleinkommen. Aber die Kapitaleinkommen, also die Entlohnung für die Bereitstellung für Geld bzw. Kapital, wachsen dank Zins und Zinseszins immer weiter, niemand hat diese Automatik abgestellt. Wenn die Kapitaleinkommen also weiter wachsen und die Gesamtwirtschaft tut es nicht, müssen die Arbeitseinkommen, also die Entlohnung für echte Arbeit, also kleiner werden. Und damit das nicht passiert, muss unsere Wirtschaft wachsen, wachsen, wachsen. Sie unterliegt einem Wachstumszwang, wenn nicht breite Teile der Bevölkerung weniger haben sollen als im Jahr zuvor. Doch dieses exponentielle Wirtschaftswachstum kann nicht in alle Ewigkeit funktionieren, weil unsere Erde ist auch nicht unendlich groß, woher sollen also all die Rohstoffe kommen und wer soll den ganzen Mist kaufen? Und manchmal, so wie in der jetzigen Wirtschaftskrise, wächst unsere Wirtschaft einfach nicht mehr - und wir produzieren "nur" das gleiche wie wir schon letztes Jahr produziert haben. Und das ist der Grund, weshalb wir unsere Sozialsysteme demontieren, länger arbeiten sollen, weniger Feiertage haben sollen, uns privat krankenversichern sollen, Lohneinbußen angedroht werden und so weiter und so fort.
    "Das kann doch gar nicht sein, so einfach ist das doch alles gar nicht" höre ich schon einige Leser schreien. Ach ja? Wenn ein Mensch jedes Jahr dasselbe produziert, geht es ihm dann jedes Jahr schlechter als im Jahr zuvor? Wenn eine Gruppe an Menschen jedes Jahr dasselbe produziert, geht es der Gruppe dann jedes Jahr schlechter als im Jahr zuvor? Unsere Wirtschaft ist eine sehr große Gruppe an Menschen und wir produzieren jedes Jahr dasselbe wie im Jahr zuvor - nein, eigentlich produzieren wir seit Jahren und Jahrzehnten immer etwas mehr als zuvor - und jetzt soll es uns plötzlich einfach so schlechter gehen? Das passiert nur dann, wenn innerhalb der Gruppe an Menschen eine Teilgruppe mehr bekommt und die andere entsprechend weniger. Und genauso ist es in unserem Wirtschaftssystem: Dank Zins und Zinseszins bekommen all jene immer mehr, die schon sehr viel haben. Und bezahlen müssen das die ganzen anderen.


 
« Letzte Änderung: Januar 29, 2012, 20:59:53 von Fides Germania »

Fides Germania

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Antw:Zinseszins
« Antwort #3 am: Januar 29, 2012, 20:58:03 »
    Man sollte verstehen, was die obigen Informationen bedeuten. Sie bedeuten, daß 90% der Bevölkerung 30-40% ihre Lebensarbeitszeit damit verbringen, die übrigen 10% der Bevölkerung (die Reichen!) noch reicher zu machen. Sie bedeuten, dass wir Teil eines riesigen Umverteilunssystems sind, ja man kann von Sklaverei sprechen, denn wir können uns nicht aussuchen, ob wir an diesem Spiel teilnehmen wollen oder nicht. Wir sind Teil der Wirtschaft, also zahlen wir Zinsen. Und da wir (also die 90% der Bevölkerung) dafür arbeiten müssen, leben wir eine sehr lange Zeit für den Reichtum von Menschen, denen wir nie begegnen werden, weil sie genug Geld haben, sich mit Sicherheitsfirmen von uns abschotten zu lassen.
    Es bedeutet weiterhin, dass sämtliche Diskussionen in der Politik, wer wo wie viel einzusparen hat, sei es bei Bildung, Arbeitslosigkeit, Sozialausgaben, Krankenversicherung usw. nur der vergebliche Versuch ist, dem exponentiellen Wachstum der Geldvermögen gegenzusteuern. Aber das geht nicht, denn je größer die Vermögen werden, umso mehr Kraft haben sie, weiteres Vermögen anzuziehen. Man fragt sich manchmal, ob die Politik nicht nur die Show ist, die uns davon ablenken soll, selbst nachzudenken oder ob die Politiker wirklich so blind sind.
    Es bedeutet aber auch, dass eines Tages - wenn nichts Bedeutsames dazwischenkommt, was wir aber stark hoffen sollten - einer Person ALLES gehört.

Ullrich Schmitz

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Antw:Zinseszins
« Antwort #4 am: Januar 29, 2012, 22:08:47 »
Schuld sind das alles die Ägypter.Raten Sie mal warum.?

bz

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Antw:Zinseszins
« Antwort #5 am: Januar 30, 2012, 14:20:40 »
Deswegen?



von Beruf Sohn

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Antw:Zinseszins
« Antwort #6 am: Januar 30, 2012, 19:29:50 »
bedeuten, daß 90% der Bevölkerung 30-40% ihre Lebensarbeitszeit damit verbringen, die übrigen 10% der Bevölkerung (die Reichen!) noch reicher zu machen. Ja man kann von Sklaverei sprechen.

Schönen guten Abend,


offenbar verarbeiten hierzulande 40 Millionen Werktätige sinnlos ihre Lebenszeit, während Arbeitlose das Leben in vollen Zügen genießen.



Fides Germania

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Antw:Zinseszins
« Antwort #7 am: Februar 01, 2012, 13:05:38 »

Der Hauptgrund warum wir Sklaven sind, ist wegen dem Bankensystem und dem Zins und Zinseszins.

Zinsen sind nicht anderes als ein nettes Wort für eine legale, vom Staat genehmigte Ausbeutung und Versklavung.

Die meisten Menschen verstehen nicht die wahre Natur der Zinsen. Sie sind der Meinung, es gibt keine Alternative, ausser seine Arbeitskraft und sein Leben für die Geldverleiher herzugeben.

Wir sind doch frei geboren. Wieso müssen wir dann kämpfen, damit wir, die arbeitende Bevölkerung, frei bleiben können? Wieso müssen wir unser ganzes Leben arbeiten um finanziell frei zu sein?

In der Konsumgesellschaft in der wir leben, sind wir 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche mit Werbung umgeben, die uns zum Kauf animiert. Aber dieser Konsum erfüllt uns nicht mit wirklichem Glück. Im Gegenteil, es ist das Ziel des Kapitalismus nur ein kurzfristiges Hoch zu erzeugen, um sofort wieder mit einer neuen Botschaft den Menschen einzureden, immer mehr zu wollen und Sachen zu kaufen die man sich nicht leisten kann.

Die Menschen kaufen Sachen die sie nicht benötigen, mit Geld das sie nicht haben, um Leute zu imponieren die sie nicht mögen.

Wenn wir uns nicht bewusst dazu entschliessen unsere Kauflust zu zügeln und unsere Geldausgaben zu kontrollieren, dann laufen wir mit der kopflosen Herde ins Unglück, geben mehr Geld aus als wir verdienen ... was zu einer totalen Verschuldung führt.

Dies zerstört unser Glück, unsere Unabhängigkeit und Selbstbestimmung.

Wir sind gezwungen für das geliehene Geld Zinsen zu zahlen, Zinsen die wiederum Zinsen anhäufen und der Schuldenberg wird immer grösser.

Schulden wären ja akzeptabel, wenn man nur den Betrag zurückzahlen müsste, den man sich ausgeliehen hat. Aber tatsächlich zahlt man meistens das doppelt und dreifache zurück.

Unser ganzes Gesellschaftssystem beruht darauf und animiert uns dazu Schulden zu machen. Es müssen immer mehr Schulden sein, die Kreditblase muss immer grösser werden.

Tagtäglich landen Prospekte im Briefkasten mit Gartiskreditkarten und Easy-Kredit Offerten, die uns zum Schuldenmachen animieren. Der Slogan „Kaufe jetzt, zahle später“ ist allgegenwärtig und viele fallen darauf rein, es ist ja auch so verlockend.

Alleine in Amerika werden pro Jahr 6 Milliarden Kreditkartenofferten an die Haushalte verschickt. Ja so viele, das ist kein Druckfehler. Sie locken mit „günstigen“ Bedingungen die Kunden, man muss nur eine kleine Monatsrate zahlen, die kaum die Zinsen abdeckt, und die Verlockung mit dem Platikgeld immer mehr zu kaufen ist sehr gross. Damit werden aber die Opfer in einer Dauerschuld gehalten, aus der die wenigsten wieder raus kommen.

Um zu zeigen was für ein bösartiges System Schulden und Zinsen sind, hier folgendes Beispiel: Nehmen wir eine normale amerikanische Familie und diese hat den Landesdurchschnitt von 9'000 Dollar Kreditkartenschulden, auf dem sie 18% Zinsen zahlen muss. Sie hat sich jetzt entschlossen ab sofort nichts mehr mit der Kreditkarte zu kaufen und zerschneidet diese und wirft sie weg. Sogar wenn sie die minimal mögliche Rückzahlung von 2% des Saldos monatlich vornehmen, plus die Zinsen natürlich, werden sie 47 Jahre benötigen und insgesamt 33'000 Dollar zahlen, um diese 9'000 Dollar an Schulden zu tilgen.

Was verdienen die Banken erst wenn man ihnen 50'000 oder 100'000 oder mehr schuldet, so wie die meisten Hausbesitzer mit ihren Hypotheken es tun? Sogar bei nur 5% Zinsen, zahlt man in 20 Jahren den Darlehensbetrag nur mit den Zinsen zurück, obwohl die Schuld immer noch unverändert steht.

Ein unglaublich lukratives Geschäft für die Banken und Geldverleiher.

Die Vertreter der Konsumgesellschaft reden uns dauernd ein, wie gut es uns geht im Vergleich zu anderen, wie frei wir sind. Nur, wie frei ist ein Mensch wirklich, wenn an sich folgende Tatsachen anschaut:

# Das Haus oder die Wohnung gehört der Bank
# Das Auto gehört der Leasing-Firma
# Man hat Schulden bei diversen Banken und Kreditkartenfirmen
# Beide, Mann und Frau müssen voll arbeiten, nur um das wichtigste zu zahlen
# Man nur ein Kind oder gar keins haben kann, weil man es sich nicht leisten kann
# Man einen Grossteil des Einkommens jeden Monat an seine Meister die Banken wegen der Zinsen zahlen muss, ohne das sich der Schuldenberg verringert

Diese Situation beschreibt jemanden der unfrei ist, einen Sklaven. Es zeigt jemanden der unter einem Tyrannen lebt, welcher das meiste Einkommen dem Leibeigenen weg nimmt und nur soviel übrig lässt, damit dieser weiterhin für ihn arbeiten kann.

Der Tyrann bestimmt wie viele Kinder man haben kann und zwingt die Frau auch noch zur Arbeit. Das Land, das Haus in dem sie wohnen, alles was sie an Gütern besitzen, gehört dem Tyrannen.

Wer sind diese Tyrannen? Es sind die global operienden Banker und das ganze perfide Finanzsystem, die sich zu einem Komplott zusammengetan haben, um die Menschen völlig auszubeuten, um sie zu versklaven und permanent für sich arbeiten zu lassen. Es sind die Bankiedynastien, die Rockefellers und die Rothschilds und ihre Handlanger, wie in diesem Handelsregisterauszug zu sehen.

Sie zerstören die Familien, zwingen beide Elternteile einem Job nachzugehen, teilweise sogar zwei und drei, nur um Essen auf den Tisch zu bringen. Die Kinder werden dadurch vernachlässigt und es werden damit unzählige Probleme geschaffen. Kinder sollten durch die Eltern erzogen werden und nicht durch die Glotze oder durch den Staat.

Und die welche meinen, sie machen ja keine Schulden, im Gegenteil sie haben ein Guthaben auf der Bank, fördern die Sklaverei genauso, denn sie helfen diesem verbrecherischen System damit es überhaupt funktioniert. Denn für jede 1'000 Euro die man der Bank gibt, kann sie 10'000 Euro oder mehr durch das Mindestreservesystem aus Luft schaffen und als Kredite zu exorbitanten Zinsen vergeben.

Sie sacken für die 10'000 Euro 7% ein und selber wird man für die 1'000 Euro mit lächerlichen 1% bis 2% abgespiesen. Was für ein gigantischer Gewinn für’s Nichtstun. Jetzt wisst ihr, warum Banken euch als Kunden unbedingt wollen, egal ob als Schuldner oder Sparer, sie verdienen sich dumm und dämlich an euch.

Geld mit Geld zu verdienen ist unmoralisch und ganz klar Sklaverei, denn jemand muss es erarbeiten. Es gibt nichts umsonst auf der Welt. Wer meint, mit Zinsen Geld verdienen zu können, muss sich fragen, wen beute ich damit aus? Geld kann sich nicht vermehren, es hat kein eigenes Leben, es ist ja nur ein Stück bedrucktes Papier oder eine Zahl im Computer.

Unser auf Mindestreserve basierendes Finanzsystem ist ganz klar legaler Betrug und Zinsen und Zinseszinsen sind die grösste Form der Ausbeutung die es gibt.

Wir müssen aufwachen und realisieren, die globale Finanzelite sind die Sklaventreiber, Ausbeuter und Zerstörer der Welt. Sie haben alle Kriege der Geschichte finanziert und angezettelt, und machen es auch in der Gegenwart.

Sie geben beiden Seiten das Geld für Waffen, hetzen sie aufeinander, senden sie zum Töten, damit die Völker sich abschlachten und für Generationen danach die Schulden mit den Zinsen zurückzahlen müssen. Sie benutzen uns, stecken uns in Uniformen, erzählen uns Lügen wie gefährlich der Feind ist, damit wir diesen erobern, um sie auch ausbeuten zu können, damit man ihre Ressourcen stehlen kann, ihre traditionelle Gesellschaft zerstören und auch ihnen den völlig perversen Konsumterror aufzwingen kann.

Deswegen wird der Islam bekämpft, wie ich hier geschrieben habe, deshalb gibt es den „Krieg gegen den Terror“, der völlig auf Lügen basiert, deshalb haben sie 9/11 selber inszeniert, um einen „Feind“ zu schaffen gegen den man in den Krieg ziehen muss.

Sie wollen uns jetzt in den nächsten Krieg zwingen, gegen den Iran, erzählen uns wieder die Märchen über Massenvernichtungswaffen und wie böse sie sind. Dabei geht es nur um eins, Imperialismus, ums Öl ... denn Krieg ist das beste Geschäft.

Sie verteuern und verknappen die Lebensmittel, damit Millionen verhungern und sie noch mehr Profit machen können. Sie zestören den Geldwert, rauben uns die Pensionen und Ersparnisse mit Inflation, verschleudern das Volksvermögen um ihr Spielkasino namens Börse am Leben zu erhalten, verursachen alle paar Jahrzehnte eine Wirtschaftskrise um das Vermögen von unten nach oben zu transferieren.

Sie reden dauernd von Freiheit und Demokratie, dabei nehmen sie uns die Freiheit weg, unterdrücken uns und halten uns als Sklaven. Selbstverständlich alles schön mit PR verpackt, mit glitzernden Konsum und dem Irrglauben, es geht uns ja materiell gut.

Sie fangen schon bei den Jungen an, treiben sie mit gratis Bankkonten, Zahlkarten und dem Handy ins Minus, gewöhnen sie schon an die Schuldenwirtschaft. Als Studenten gehts dann weiter, geben ihnen Studienkredite, welche sie dann ewig an sie bindet. In den USA haben die meisten Studenten, die nicht reiche Eltern haben, am Ende des Studium $80'000 Schulden am Hals. Sie stecken schon in der Schuldenfalle, bevor sie mit dem Berufsleben überhaupt anfangen.

Das einzige was wir in unserer Gesellschaft wählen können, ist was wir als Konsumenten kaufen oder nicht kaufen, welches Produkt wir nehmen, sonst haben wir keine Wahl. Wir leben in einer Konsumentendemokratie, in einem Theater, in einer Illusion die uns durch die Medien vorgegaukelt wird. Die Politiker sind Marionetten darin, Schauspieler die von der Geldelite ausgewählt sind ihre Interessen zu verteten. Die welche die Fäden im Hintergrund ziehen haben die wirkliche Macht, ihnen gehört die Welt.

Wir müssen ihr Geldsystem boykottieren, diese kriminelle Schuldenwirtschaft, ein Leben über unsere Verhältnisse beenden, und nicht mehr den Geldsäcken mit ihren Lügen und Werbeversprechen glauben.

Wie ich hier schon geschrieben habe, wir müssen ihnen den Geldhahn zudrehen, diesen verdammten Schmarotzern und Blutsaugern, diesen Vampieren, die sich an uns mästen und sattfressen, die Millionen von Menschen ohne mit der Wimper zu zucken bereit sind zu töten, nur für ihren Gott Mammon.

Wir müssen von ihnen unabhängig werden, sie ignorien, keine Macht über uns geben, dann sind wir erst wirklich frei.

http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2008/05/warum-wir-sklaven-sind.html
« Letzte Änderung: Februar 02, 2012, 21:56:48 von Fides Germania »

bz

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« Antwort #8 am: Februar 02, 2012, 20:33:36 »
Nur, wie frei ist ein Mensch wirklich, wenn an sich folgende Tatsachen anschaut:

# Das Haus oder die Wohnung gehört der Bank
# Das Auto gehört der Leasing-Firma
# Man hat Schulden bei diversen Banken und Kreditkartenfirmen
# Beide, Mann und Frau müssen voll arbeiten, nur um das wichtigste zu zahlen
# Man nur ein Kind oder gar keins haben kann, weil man es sich nicht leisten kann
# Man einen Grossteil des Einkommens jeden Monat an seine Meister die Banken wegen der Zinsen zahlen muss, ohne das sich der Schuldenberg verringert

Das System funktioniert....  ;)

Fides Germania

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Antw:Zinseszins
« Antwort #9 am: Februar 02, 2012, 21:56:05 »
Das System funktioniert....  ;)

perfekt für Rothschild & Konsorten


Zardoz

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Antw:Zinseszins
« Antwort #10 am: Februar 02, 2012, 22:11:52 »
Zitat
Die meisten Menschen verstehen nicht die wahre Natur der Zinsen.

Die meisten Menschen verstehen nicht die wahre Natur des Staates.